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Editorial Druckfrisch Augabe 10

Liebe Ulenspiegel-Kunden,

laut einer Erhebung des Bundesumweltamtes ist der Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen im Jahr 2014 angeblich erstmals wieder gesunken. Bundesumweltministerin Hendricks spricht von einer Trendwende. Dabei lag der Rückgang lediglich am milden Winter, nicht an erfolgreichen Reduktionsmaßnahmen.


In der Landwirtschaft und im Verkehr geht der Trend nämlich in eine völlig andere Richtung. Rekordverkaufszahlen von SUVs mit extrem hohem CO2-Ausstoß und der steigende Einsatz energieintensiver Düngemittel konterkarieren diese sogenannte Trendwende. Deutschland kann seine CO2-Bilanz auch nur deshalb so stark schönen, weil viele Unternehmen ihre klimaschädliche Produktion in Länder auslagern, die nicht dem Kyoto-Protokoll unterliegen, oder weil sie, wie die Autobauer, durch Betrug und mittels einer willfährigen Politik seit Jahren verantwortungsbewusste Verbraucher hinters Licht führen. Würden alle legalen wie betrügerischen CO2-Spartricks in die Berechnungen einbezogen, fiele die Klimabilanz noch wesentlich schlechter aus. Man kann also Ministerin Hendricks‘ „Erfolgsmeldung“ getrost als Makulatur im grafischen Sinne in die Tonne treten.
Was Not täte, wären klare Regelungen und eindeutige Sanktionen für nationale und internationale Klimasünder und -betrüger. Doch solange die Politik auf der Lohnliste der Wirtschaftslobbyisten ganz oben steht, wird dies nicht geschehen.
Deshalb ist Eigeninitiative gefordert. Was wir seit langem dafür tun, unseren CO2-Fußabdruck zu minimieren, können Sie auf den folgenden Seiten lesen.

Wir wünschen Ihnen trotz aller Hiobsbotschaften eine entspannte und kreative Zeit
Ihr Guido Schmidt
Umweltbeauftragter


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